Am Samstag, den 18. September 2021 um 12.00 Uhr wurde die Rettungskette für Menschenrechte #HandinHand von Norddeutschland bis zum Mittelmeer geschlossen. Ziel war es, verbunden mit vielen Städten entlang der Strecke gemeinsam für humanitäre Grundwerte in Europa einzustehen.
Überall auf der Route hatten sich unterschiedliche Gruppen bereit erklärt, Teilabschnitte der Rettungskette zu organisieren. In der Caritas Region Fils-Neckar-Alb waren die Städte Göppingen, Geislingen, Esslingen und Plochingen mit dabei. Die Teilnehmer*innen der Aktion kamen alleine oder in Gruppen aus unterschiedlichsten Organisationen wie Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, Parteien oder zivilgesellschaftlichen Initiativen wie der Seebrücke.
Auch im Landkreis Göppingen bildete die Caritas eine Teilgruppe der insgesamt 500 Menschen, die dort ein Zeichen für Menschenrechte setzten. In der Stadt Göppingen nahmen ca. 150, in Geislingen rund 350 Personen teil. Aus der Aktion entstand ein Bündnis zwischen Geislingen und Göppingen, das sich gemeinsam weiterhin mit dem Thema beschäftigen möchte.
In Plochingen und Esslingen reichten sich mehr als 1200 Menschen die Hand. Organisiert wurde die Aktion dort unter der Federführung der Caritas Fils-Neckar-Alb und dem Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen.
Das im April 2021 auf Initiative von Caritas Fils-Neckar-Alb und dem Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen gegründete zivilgesellschaftliche Bündnis für Asyl, Menschenwürde und Verantwortung aus Nürtingen war mit 40 Personen in Plochingen vertreten.
Die Redner*innen der Kundgebungen, von denen die Aktion vielerorts begleitet wurden, fanden eindringliche Worte für ein humanes Europa. Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, Schirmherr der Esslinger Menschenkette und Redner bei der anschließenden Kundgebung, brachte die zentrale Botschaft mit einem Satz auf den Punkt: "Jeder Mensch der im Mittelmeer ertrinkt ist ein Verlust unserer Würde."